Montag, 18. Februar 2013
Tipps für die Studienwahl
jaso, 09:49h
Die Wahl des Studienfachs zählt zu einer der wichtigsten und zugleich schwierigsten Entscheidungen, vor denen Abiturientinnen und Abiturienten stehen, denn nur wenige wissen bereits in jungen Jahren, welche Richtung sie ihrem Leben beruflich geben möchten.
Entsprechend treffen viele junge Menschen eine halbherzige, bequeme oder von dem sozialen Umwelt beeinflusste Entscheidung und entdecken erst nach vielen Jahren, dass ihr wahres Interesse in einem ganz anderen Fachbereich liegt.
Um langfristige Enttäuschungen und Frustrationen zu vermeiden, sollte die Studienwahl also gründlich und genau überdacht und nicht von den Präferenzen der Familie und Freunde abhängig gemacht werden.
Auch von einer bequemen Lösung, wie beispielsweise der Wahl eines Studiengangs, für den die Zulassungsbedingungen nicht allzu anspruchsvoll sind und somit ein sofortiger Beginn des Studiums in Aussicht gestellt wird, ist abzuraten.
Zwar ist es löblich, keine Zeit vergeuden zu wollen, doch auch hier wird man, langfristig gesehen, keinen Gewinn erzielen. Spätestens dann, wenn man erkennt, dass einem das gewählte Fach nicht liegt und man sich daher für eine berufliche Neuorientierung entscheidet, wird einem bewusst werden, dass stattdessen ein oder zwei Semester Wartezeit für einen Studiengang, welchen man mit Begeisterung gewählt hat, das kleinere Übel gewesen und in jedem Fall zeitlich ökonomischer und sinnvoller zu nutzen gewesen wäre als ein ganzes Studium, für welches man kein echtes Interesse aufzubringen vermochte.
Entsprechend zahlt sich die Zeit, die man in die sorgfältige Auswahl des geeigneten Studiums investiert, auf lange Sicht gesehen, immer aus. Schließlich handelt es sich hier um die eigene Zukunft und mit dem gewählten Studiengang legt man sich oftmals bereits auf den Beruf, welchen man später auszuüben wünscht, fest.
Für eine realistische Lebens- und Berufsplanung kann es nur von Vorteil sein, sich seiner eigenen Fähigkeiten und Interessen so früh wie möglich bewusst zu werden oder, lapidar ausgedrückt, sich selbst gut zu kennen.
Dabei kann die Aufstellung einer Checkliste, welche unter anderem die eigenen Prioritäten, Interessen, Stärken, Schwächen und Vieles mehr beinhaltet eine große Hilfe sein.
Man sollte sich zuerst einmal darüber klar werden, - und dies auch verbalisieren bzw. aufs Papier bringen -, was einem wirklich wichtig im Leben ist. Anhaltspunkte hierfür liefern beispielsweise Hobbys und Freizeitaktivitäten. Welche davon machen einem wirklich Spaß? Hat man bereits in der Schulzeit Engagement bewiesen? Und welche Interessen verfolgt man mit ehrlicher Begeisterung?
Eine weitere Frage, die man sich stellen sollte, bezieht sich auf die eigenen Fähigkeiten, sowie auf die persönlichen Stärken und Schwächen. Haben sich hier bereits in der Schulzeit Tendenzen herausgebildet, welche man gerne in seiner beruflichen Laufbahn noch ausbauen und weiterentwickeln würde? Welches waren die Lieblingsfächer oder Hobbys und lässt sich daraus vielleicht das ideale Berufsprofil zusammensetzen?
Hat man diese Punkte abgehandelt, so kann eine kreative Schreibübung hilfreich sein. Man stelle sich beispielsweise vor, wo man beruflich in 10 Jahren sein möchte, indem man einen perfekten Tag in seinem zukünftigen Berufsleben so detailliert wie möglich beschreibt. Welche Art der beruflichen Tätigkeit wird man genau mit dem gewählten Studiengang ausüben können? Möchte man in einem Team arbeiten oder selbstständig sein? Bevorzugt man es, vorwiegend an einem Ort zu arbeiten, oder ist der zukünftige Traumjob mit vielen Reisen verbunden? Legt man besonderen Wert auf Karrieremöglichkeiten und einen hohen Verdienst oder eher auf Freizeit und Unabhängigkeit oder gibt es gar einen Beruf, in dem sich beide Elemente miteinander verbinden lassen?
Nach dieser gründlichen Bestandsaufnahme zur eigenen Person und Lebensplanung kann man zu einer Erkundung der Studienoptionen übergehen, indem man sich umfassende Informationen über die Studienrichtung, für die man sich interessiert, beschafft. Konkrete Fragen in diesem Stadium können lauten: An welchen Hochschulen wird die gewählte Studienrichtung angeboten? Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es? Wie genau unterscheiden sich die Studiengänge an den jeweiligen Hochschulen, d.h. wie ist der jeweilige Studiengang aufgebaut und welcher Abschluss kann erreicht werden? Gibt es Möglichkeiten der Spezialisierung?
Auch hier erweist sich das Anfertigen einer Liste als sinnvoll. Beispielsweise kann man die Vor- und Nachteile der jeweiligen Hochschulen gegenüberstellen, um so den Entscheidungsprozess zu erleichtern. Ausgesprochen hilfreich kann außerdem das Konsultieren eines Berufsinformationszentrums, in dem oftmals multimediale Informationen über sämtliche Berufe vorliegen, sein.
Zu guter Letzt sollte der persönliche Kontakt mit Menschen, die bereits ein ähnliches Studium absolviert haben, als Hilfestellung nicht unterschätzt werden. So sollte man jeden nur möglichen Rat von erfahrenen Experten einholen, um für sich selbst ein möglichst realistisches Bild von dem gewählten Studiengang sowie den beruflichen Möglichkeiten zu zeichnen.
Entsprechend treffen viele junge Menschen eine halbherzige, bequeme oder von dem sozialen Umwelt beeinflusste Entscheidung und entdecken erst nach vielen Jahren, dass ihr wahres Interesse in einem ganz anderen Fachbereich liegt.
Um langfristige Enttäuschungen und Frustrationen zu vermeiden, sollte die Studienwahl also gründlich und genau überdacht und nicht von den Präferenzen der Familie und Freunde abhängig gemacht werden.
Auch von einer bequemen Lösung, wie beispielsweise der Wahl eines Studiengangs, für den die Zulassungsbedingungen nicht allzu anspruchsvoll sind und somit ein sofortiger Beginn des Studiums in Aussicht gestellt wird, ist abzuraten.
Zwar ist es löblich, keine Zeit vergeuden zu wollen, doch auch hier wird man, langfristig gesehen, keinen Gewinn erzielen. Spätestens dann, wenn man erkennt, dass einem das gewählte Fach nicht liegt und man sich daher für eine berufliche Neuorientierung entscheidet, wird einem bewusst werden, dass stattdessen ein oder zwei Semester Wartezeit für einen Studiengang, welchen man mit Begeisterung gewählt hat, das kleinere Übel gewesen und in jedem Fall zeitlich ökonomischer und sinnvoller zu nutzen gewesen wäre als ein ganzes Studium, für welches man kein echtes Interesse aufzubringen vermochte.
Entsprechend zahlt sich die Zeit, die man in die sorgfältige Auswahl des geeigneten Studiums investiert, auf lange Sicht gesehen, immer aus. Schließlich handelt es sich hier um die eigene Zukunft und mit dem gewählten Studiengang legt man sich oftmals bereits auf den Beruf, welchen man später auszuüben wünscht, fest.
Für eine realistische Lebens- und Berufsplanung kann es nur von Vorteil sein, sich seiner eigenen Fähigkeiten und Interessen so früh wie möglich bewusst zu werden oder, lapidar ausgedrückt, sich selbst gut zu kennen.
Dabei kann die Aufstellung einer Checkliste, welche unter anderem die eigenen Prioritäten, Interessen, Stärken, Schwächen und Vieles mehr beinhaltet eine große Hilfe sein.
Man sollte sich zuerst einmal darüber klar werden, - und dies auch verbalisieren bzw. aufs Papier bringen -, was einem wirklich wichtig im Leben ist. Anhaltspunkte hierfür liefern beispielsweise Hobbys und Freizeitaktivitäten. Welche davon machen einem wirklich Spaß? Hat man bereits in der Schulzeit Engagement bewiesen? Und welche Interessen verfolgt man mit ehrlicher Begeisterung?
Eine weitere Frage, die man sich stellen sollte, bezieht sich auf die eigenen Fähigkeiten, sowie auf die persönlichen Stärken und Schwächen. Haben sich hier bereits in der Schulzeit Tendenzen herausgebildet, welche man gerne in seiner beruflichen Laufbahn noch ausbauen und weiterentwickeln würde? Welches waren die Lieblingsfächer oder Hobbys und lässt sich daraus vielleicht das ideale Berufsprofil zusammensetzen?
Hat man diese Punkte abgehandelt, so kann eine kreative Schreibübung hilfreich sein. Man stelle sich beispielsweise vor, wo man beruflich in 10 Jahren sein möchte, indem man einen perfekten Tag in seinem zukünftigen Berufsleben so detailliert wie möglich beschreibt. Welche Art der beruflichen Tätigkeit wird man genau mit dem gewählten Studiengang ausüben können? Möchte man in einem Team arbeiten oder selbstständig sein? Bevorzugt man es, vorwiegend an einem Ort zu arbeiten, oder ist der zukünftige Traumjob mit vielen Reisen verbunden? Legt man besonderen Wert auf Karrieremöglichkeiten und einen hohen Verdienst oder eher auf Freizeit und Unabhängigkeit oder gibt es gar einen Beruf, in dem sich beide Elemente miteinander verbinden lassen?
Nach dieser gründlichen Bestandsaufnahme zur eigenen Person und Lebensplanung kann man zu einer Erkundung der Studienoptionen übergehen, indem man sich umfassende Informationen über die Studienrichtung, für die man sich interessiert, beschafft. Konkrete Fragen in diesem Stadium können lauten: An welchen Hochschulen wird die gewählte Studienrichtung angeboten? Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es? Wie genau unterscheiden sich die Studiengänge an den jeweiligen Hochschulen, d.h. wie ist der jeweilige Studiengang aufgebaut und welcher Abschluss kann erreicht werden? Gibt es Möglichkeiten der Spezialisierung?
Auch hier erweist sich das Anfertigen einer Liste als sinnvoll. Beispielsweise kann man die Vor- und Nachteile der jeweiligen Hochschulen gegenüberstellen, um so den Entscheidungsprozess zu erleichtern. Ausgesprochen hilfreich kann außerdem das Konsultieren eines Berufsinformationszentrums, in dem oftmals multimediale Informationen über sämtliche Berufe vorliegen, sein.
Zu guter Letzt sollte der persönliche Kontakt mit Menschen, die bereits ein ähnliches Studium absolviert haben, als Hilfestellung nicht unterschätzt werden. So sollte man jeden nur möglichen Rat von erfahrenen Experten einholen, um für sich selbst ein möglichst realistisches Bild von dem gewählten Studiengang sowie den beruflichen Möglichkeiten zu zeichnen.
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